{"id":2208,"date":"2025-12-17T10:35:26","date_gmt":"2025-12-17T09:35:26","guid":{"rendered":"https:\/\/gruene-bergedorf.de\/?page_id=2208"},"modified":"2025-12-17T10:35:27","modified_gmt":"2025-12-17T09:35:27","slug":"oberbillwerder","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gruene-bergedorf.de\/index.php\/partei\/themen\/oberbillwerder\/","title":{"rendered":"Oberbillwerder"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hamburgs 105. Stadtteil \u2013 klimaneutral, \u00f6kologisch und sozial<\/h2>\n\n\n\n<p>Als Gr\u00fcne haben wir es uns mit einem \u201eJa\u201c zu Oberbillwerder nicht leicht gemacht. Das Gegenargument der \u201eFl\u00e4chenversiegelung\u201c lag schnell auf der Hand. Argumente daf\u00fcr jedoch auch: Ein Gro\u00dfteil der Hamburger*innen bef\u00fcrwortet die zus\u00e4tzliche Schaffung von Wohnraum zur Entlastung des Mietmarktes und das Hamburger B\u00fcndnis f\u00fcrs Wohnen h\u00e4lt an ihrem Ziel fest, j\u00e4hrlich 10.000 neue Wohnungen zu genehmigen. W\u00e4hrend sich Parteien wie die CDU mit einer grunds\u00e4tzlichen Ablehnung von Oberbillwerder ihrer Verantwortung entziehen, sehen wir Gr\u00fcnen, dass Bergedorf durch den neuen Stadtteil seiner Verpflichtung nachkommen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Arbeitsgemeinschaft der Gr\u00fcnen Bergedorf hat sich \u00fcber viele Jahre intensiv mit dem Bauvorhaben auseinander gesetzt. Wir haben im Zuge der Planungen Fl\u00e4chenpotentiale in den Vier- und Marschlanden gestrichen, um der Verst\u00e4dterung der Landregion entgegen zu wirken. Wir haben erreicht, dass der Planungsprozess von Anfang an B\u00fcrger*nnen vor Ort beteiligt hat. Wir haben erfolgreich bewirkt, dass Oberbillwerder autoarm geplant wird, die Energieversorgung klimafreundlich ist und \u00f6kologische Aspekte besonders ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Knapp 30 Prozent der Gesamtfl\u00e4che von Oberbillwerder \u2013 ca. 34 Hektar \u2013 werden Gr\u00fcn- und Wasserfl\u00e4chen sein.Die Quartiere werden durch neuartige Landschaftsachsen \u2013 den sog. <strong>Green Loop<\/strong> \u2013 eng miteinander verbunden sein. Auch soll sich Oberbillwerder aus erneuerbaren Quellen selbst mit Energie und W\u00e4rme versorgen. Mit Gr\u00fcnd\u00e4chern und Regenwassermanagement wird der Gefahr von \u00dcberflutungen bei Starkregenereignissen vorgebeugt.<\/p>\n\n\n\n<p>Oberbillwerder wird aus <strong>f\u00fcnf Quartieren<\/strong> bestehen, die <strong>eigenst\u00e4ndige Stadtr\u00e4ume<\/strong> bilden. In den Quartieren wird es Angebote f\u00fcr Menschen unterschiedlicher Einkommens-, Alters- oder Lebenssituationen geben. Dabei wird sowohl der Hamburger Drittelmix eingehalten, wie auch ein Anteil f\u00fcr Baugemeinschaften von bis zu 20 Prozent umgesetzt. Insgesamt entstehen zu 85 Prozent Mehrfamilienh\u00e4user und nur zu 15 Prozent Stadt- und Einfamilienh\u00e4user \u2013 mit dem Ziel, m\u00f6glichst wenig Fl\u00e4che in Anspruch zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Oberbillwerder wird <strong>keine Schlafstadt <\/strong>werden. \u00dcber 4.000 Arbeitspl\u00e4tze werden direkt im Stadtteil entstehen \u2013 u.a. in Handwerkerh\u00f6fen und R\u00e4umen f\u00fcr Co-Working. Hinzu kommen ein <strong>Schulcampus <\/strong>mit Stadtteilschule und Gymnasium, zwei Grundschulen und bis zu 14 Kitas. Au\u00dferdem wird die Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften Hamburg <strong>(HAW) <\/strong>mit ihren knapp 4.000 Studierenden nach Oberbillwerder umziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Lebensqualit\u00e4t werden Aktivit\u00e4tsparks f\u00fcr Sport im Freien <strong>(Active City),<\/strong> ein Schwimmbad und viele neue Begegnungsorte sorgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in den benachbarten Stadtteilen Bergedorf-West und Neuallerm\u00f6he ergeben sich Vorteile. Zwar wird in der Bauphase an einigen Stellen der Verkehr \u2013 z.B. durch LKW-Fahrten \u2013 intensiviert. Mittel- und langfristig werden die angrenzenden Stadtteile aber ruhiger. Denn: Nur durch den Bau von Oberbillwerder wird auch f\u00fcr Neuallerm\u00f6he <strong>L\u00e4rmschutz entlang der Bahnstrecke Hamburg-Berlin <\/strong>geschaffen. Ohne den Bau des neuen Stadtteils h\u00e4tte Neuallerm\u00f6he keinen Anspruch darauf, da der Rechtsanspruch gegen\u00fcber der Stadt bereits verj\u00e4hrt ist. Dar\u00fcber hinaus wird <strong>Neuallerm\u00f6he auch sch\u00f6ner werden:<\/strong> Der Fleetplatz wird neugestaltet und aufgewertet werden &#8211; mit viel Gr\u00fcn und mehr Gastronomie und einer Aufenthaltsqualit\u00e4t, die mit dem Nachbarstadtteil Oberbillwerder mithalten kann.&nbsp;Ebenso wichtig: <strong>Oberbillwerder wird den alten Dorfkern von Billwerder nicht ver\u00e4ndern und respektvoll Abstand halten<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dazu Jenny Jasberg, Kreisvorsitzende der Gr\u00fcnen Bergedorf:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOb Baugemeinschaften, Schwammstadt, Active City, Stra\u00dfen ohne parkende Autos oder die 10-Minuten Stadt. In Oberbillwerder ist vieles m\u00f6glich. Hier k\u00f6nnen wir zeigen, wie unser k\u00fcnftiges Leben in der Stadt aussehen kann. Das sind hohe Anspr\u00fcche, aber auch gro\u00dfe Chancen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und wann geht es los?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt keinen \u201eFertigstellungstag\u201c, sondern eine schrittweise Entwicklung. Die ersten Bauarbeiten beginnen bereits jetzt, aber die vollst\u00e4ndige Realisierung wird Jahre dauern. Der ganze Stadtteil k\u00f6nnte 2040 fertig sein.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburgs 105. Stadtteil \u2013 klimaneutral, \u00f6kologisch und sozial Als Gr\u00fcne haben wir es uns mit einem \u201eJa\u201c zu Oberbillwerder nicht leicht gemacht. 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