{"id":114,"date":"2024-10-17T20:07:09","date_gmt":"2024-10-17T18:07:09","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress86.gcms.verdigado.net\/?page_id=114"},"modified":"2025-04-23T15:38:36","modified_gmt":"2025-04-23T13:38:36","slug":"ungestoerte-lebensraeume-und-freizeit-dschungel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gruene-bergedorf.de\/index.php\/ungestoerte-lebensraeume-und-freizeit-dschungel\/","title":{"rendered":"Ungest\u00f6rte Lebensr\u00e4ume und Freizeit-Dschungel."},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n\t\t<div class=\"embed-privacy-container is-disabled embed-spotify\" data-embed-id=\"oembed_48d61e9a49da0dace6c3e2a51075c021\" data-embed-provider=\"spotify\" style=\"aspect-ratio: 876\/152;\">\t\t\t\t\t\t<button type=\"button\" class=\"embed-privacy-enable screen-reader-text\">\u201eSpotify Embed: Kapitel 2 | Ungest\u00f6rter Lebensraum und Freizeit-Dschungel\u201c von Spotify anzeigen<\/button>\t\t\t\t\t\t<div class=\"embed-privacy-overlay\">\t\t\t\t<div class=\"embed-privacy-inner\">\t\t\t\t\t<div class=\"embed-privacy-logo\" style=\"background-image: url(https:\/\/gruene-bergedorf.de\/wp-content\/plugins\/embed-privacy\/assets\/images\/embed-spotify.png?ver=1.12.3);\"><\/div>\t\t<p>\t\tHier klicken, um den Inhalt von Spotify anzuzeigen.\t\t\t\t\t<br>\t\t\t\t\tErfahre mehr in der <a href=\"https:\/\/www.spotify.com\/privacy\/\" target=\"_blank\">Datenschutzerkl\u00e4rung von Spotify<\/a>.\t\t<\/p>\t\t<p class=\"embed-privacy-input-wrapper\">\t\t\t<input id=\"embed-privacy-store-spotify-48d61e9a49da0dace6c3e2a51075c021\" type=\"checkbox\" value=\"1\" class=\"embed-privacy-input\" data-embed-provider=\"spotify\">\t\t\t<label for=\"embed-privacy-store-spotify-48d61e9a49da0dace6c3e2a51075c021\" class=\"embed-privacy-label\" data-embed-provider=\"spotify\">\t\t\t\tInhalt von Spotify immer anzeigen\t\t\t<\/label>\t\t<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"embed-privacy-footer\"><span class=\"embed-privacy-url\"><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/episode\/4xBWUSP2vf7sDFpO2YNaoB?si=555004ed672f445b\">\u201eSpotify Embed: Kapitel 2 | Ungest\u00f6rter Lebensraum und Freizeit-Dschungel\u201c direkt \u00f6ffnen<\/a><\/span><\/div>\t\t\t<\/div>\t\t\t\t\t\t<div class=\"embed-privacy-content\">\t\t\t\t<script>var _oembed_48d61e9a49da0dace6c3e2a51075c021 = '{\\\"embed\\\":\\\"&lt;iframe title=&quot;Spotify Embed: Kapitel 2 | Ungest&ouml;rter Lebensraum und Freizeit-Dschungel&quot; style=&quot;border-radius: 12px&quot; width=&quot;100%&quot; height=&quot;152&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen allow=&quot;autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https:\\\\\/\\\\\/open.spotify.com\\\\\/embed\\\\\/episode\\\\\/4xBWUSP2vf7sDFpO2YNaoB?si=555004ed672f445b&amp;utm_source=oembed&quot;&gt;&lt;\\\\\/iframe&gt;\\\"}';<\/script>\t\t\t<\/div>\t\t<\/div>\t\t\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Kapitel 2<\/h2>\n\n\n\n<p>Unser Gr\u00fcn macht Bergedorf zu einem sehr lebenswerten Bezirk &#8211; das ist vielen w\u00e4hrend der Pandemie besonders deutlich geworden. Mit gro\u00dfen Fl\u00e4chen f\u00fcr die Naherholung, dem Naturschutz und der Landwirtschaft ist Bergedorf der gr\u00fcnste Hamburger Bezirk und es ist anhaltende Aufgabe von Politik und Verwaltung diese Fl\u00e4chen zu sch\u00fctzen und aufzuwerten sowie Nutzungskonflikte durch Besucher*innenlenkung zu minimieren. Gr\u00fcnfl\u00e4chen und Parks im innerst\u00e4dtischen Raum kommt f\u00fcr die Gesundheit der B\u00fcrger*innen eine neue besondere Rolle zu. Zudem sind \u00f6ffentliche Gr\u00fcnfl\u00e4chen auch R\u00fcckzugsorte f\u00fcr wild lebende Tiere und m\u00fcssen diesen Schutz bieten, ebenso sollen sie Raum f\u00fcr Artenvielfalt bieten. Neben dem Anspruch auch in einer Gro\u00dfstadt unber\u00fchrte Natur zur Entfaltung f\u00fcr Tiere und Pflanzen zu haben, gilt es in Bergedorf mit seinem l\u00e4ndlichen Teil auch den Bed\u00fcrfnissen der Landwirtschaft Rechnung zu tragen. Mit dem Vertrag \u201dHamburgs Gr\u00fcn erhalten\u201d wurde ein Gr\u00fcnes Stadtbild langfristig gesichert und die Verbesserung der Naturqualit\u00e4t mit zus\u00e4tzlichem Geld hinterlegt. Die Bergedorfer Naturschutzgebiete z.B. Boberger Niederung und Kirchwerder Wiesen spielen eine bedeutende Rolle f\u00fcr den Erhalt der Flora und Fauna.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Naherholung gilt es nicht nur die Bergedorfer Gr\u00fcnfl\u00e4chen generell zu erhalten, sondern auszubauen. Seitdem wir Gr\u00fcne in Hamburg mitregieren, hat sich die Anzahl der B\u00e4ume hamburgweit erh\u00f6ht. Wir wollen aber weiterhin neue und klimaresiliente B\u00e4ume pflanzen. Um den Aufenthalt in unserem Gr\u00fcn attraktiv zu gestalten, m\u00fcssen Sitzm\u00f6glichkeiten und Sportger\u00e4te an beliebten Laufstrecken in Stand gehalten und ausgebaut werden. Im Rahmen der Mobilit\u00e4tswende werden die Fu\u00df- und Radwege zudem derart ausgebaut, dass Naherholung f\u00fcr alle Menschen erreichbar ist. Die Instandsetzung der Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccken in Neuallerm\u00f6he ist eines der Beispiele der Vergangenheit, die unserer Idee Rechnung trugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Menschen freuen sich \u00fcber niedrigschwellige Zug\u00e4nge zum G\u00e4rtnern. Das wurde deutlich durch die von uns erm\u00f6glichten Hochbeete und die F\u00f6rderung von Urban Gardening in Bergedorf, wodurch B\u00fcrger*innen die M\u00f6glichkeit haben, in urbanen Gebieten selbst Obst, Gem\u00fcse und Kr\u00e4uter anzubauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele nachhaltige und klimaschonende Entwicklungen wurden durch das Integrierte Klimaschutzkonzept Bergedorf initiiert, das wir Gr\u00fcnen angeschoben haben. Diesen Pfad wollen wir fortsetzen und beispielsweise k\u00fcnftig Stra\u00dfenfeste in Bergedorf nach den Standards von \u201dGreen Events\u201d stattfinden lassen. Infolge der Tatsache, dass die notwendigen Ma\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung der Klimakatastrophe in den vergangenen Jahrzehnten global nicht konsequent umgesetzt wurden, stehen wir nunmehr vor einer weiteren Herausforderung neben dem Begrenzen des Klimawandels: der Klimaanpassung. Hamburg hat sich im Schnitt schon um 1,7 Grad erw\u00e4rmt und wird sich in den n\u00e4chsten Jahren weiter erw\u00e4rmen, so dass wir zum Schutz von Mensch und Natur weitreichende Ma\u00dfnahmen treffen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wof\u00fcr wir uns in den kommenden Jahren einsetzen werden:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Wo bereits die Versiegelung neuer Fl\u00e4chen beschlossen wurde, muss konsequent auf m\u00f6glichst&nbsp;<strong>\u00f6kologische Gestaltung<\/strong>&nbsp;geachtet werden. Den neuen Stadtteil Oberbillwerder wollen wir entsprechend des Masterplans umgesetzt wissen und auf einen hohen \u00f6kologischen Standard hinarbeiten. Es ist Gr\u00fcnes Ziel konsequent st\u00e4dtischen Raum zu entsiegeln, wo immer dies m\u00f6glich ist. Neue Nutzungskonzepte m\u00fcssen mit den B\u00fcrger*innen gemeinsam entwickelt werden. Das bereits beschlossene Ziel der&nbsp;<strong>Netto-Null Versiegelung<\/strong>&nbsp;sollte fr\u00fchestm\u00f6glich erreicht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden darauf achten, dass der&nbsp;<strong>\u201cVertrag f\u00fcr Hamburgs Stadtgr\u00fcn\u201d<\/strong>&nbsp;konsequent eingehalten wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die klimawandelbedingten Ver\u00e4nderungen von Regenereignissen und Wasserverf\u00fcgbarkeit erfordern ein Umdenken in der Stadtplanung. Wir fordern daher die Entwicklung eines umfassenden&nbsp;<strong>Regenwasserbewirtschaftungsplan<\/strong>s f\u00fcr Bergedorf, der die Prinzipien einer Schwammstadt ber\u00fccksichtigt. Dies geschieht bereits bei den Planungen neuer Quartiere, muss aber auch in bereits bebauten Gebieten realisiert werden. Das umfasst Ma\u00dfnahmen wie die F\u00f6rderung der Regenwassernutzung, die Schaffung von Versickerungsm\u00f6glichkeiten und die Integration von gr\u00fcn-blauer Infrastruktur, um den Umgang mit Regenwasser nachhaltig zu verbessern. Auch die Entsiegelung von Stra\u00dfenr\u00e4umen ist in Betracht zu ziehen, neue Baumstandorte auch zulasten von Stellpl\u00e4tzen f\u00fcr PKW.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gesamte Region Bergedorf muss angesichts der klimatischen Ver\u00e4nderungen st\u00e4rker an extreme Wetterlagen mit Hitzetagen und Tropenn\u00e4chten angepasst werden. Dies erfordert die Sensibilisierung der Verwaltung, Integration bei baulichen Ma\u00dfnahmen im \u00f6ffentlichen Raum und eine ausgeweitete Information der Bev\u00f6lkerung, besonders der vulnerablen Gruppen. Wir werden im Zuge der Umsetzung des&nbsp;<strong>Hitzeaktionsplan<\/strong>s auf die k\u00fcnstliche Verschattung an \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen in Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen und auf Spielpl\u00e4tzen hinwirken, sowie die Installation von&nbsp;<strong>Trinkwasserbrunnen<\/strong>&nbsp;und \u00f6ffentlichen Wasserspielen einfordern.<\/p>\n\n\n\n<p>Das erweiterte Naturschutzgebiet&nbsp;<strong>Kirchwerder Wiesen<\/strong>&nbsp;ist von \u00fcbergeordneter Bedeutung. Derzeit liegt die Verantwortung noch in der Hand des Bezirkes. Wir wollen diese Verantwortung in die Umweltbeh\u00f6rde \u00fcberf\u00fchren, da diese derzeit schon die operativ handelnde Beh\u00f6rde ist und es auf Bezirksebene an den notwendigen Ressourcen mangelt die Aufgaben durchzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die weiteren Entwicklungen des Dorfes&nbsp;<strong>Moorfleet<\/strong>&nbsp;streben wir die Entwicklung des maritimen Bereichs am nord-\u00f6stlichen Ufer des Holzhafens an. Im s\u00fcd\u00f6stlichen Uferbereich sollte im Zuge dessen das&nbsp;<strong>Naturschutzgebiet Auenlandschaft Obere Tideelbe<\/strong>&nbsp;erweitert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bezirkliche Fl\u00e4chen in Bergedorf sollen nach den Regeln eines Naturgartens gepflegt werden. Durch gezielte Ma\u00dfnahmen wie die Reduzierung von intensiver Pflege und den Schutz von nat\u00fcrlichen Prozessen k\u00f6nnen wir wertvolle Lebensr\u00e4ume f\u00fcr Pflanzen und Tiere schaffen und die&nbsp;<strong>Biodiversit\u00e4t<\/strong>&nbsp;in unserer Stadt f\u00f6rdern. Dies tr\u00e4gt nicht nur zum Erhalt der Natur bei, sondern bietet auch den B\u00fcrger*innen die M\u00f6glichkeit, die Sch\u00f6nheit und den Wert der wilden Natur direkt vor ihrer Haust\u00fcr zu erleben. Auf den Einsatz von Rasentrimmern und Laubbl\u00e4sern sollte m\u00f6glichst verzichtet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein betr\u00e4chtlicher Teil der Gr\u00fcnen Fl\u00e4chen sind in Privatbesitz. Es braucht ein besseres&nbsp;<strong>Beratungsangebot<\/strong>&nbsp;f\u00fcr Gartenbesitzer*innen, aber auch Landwirt*innen im Bezirk, die auf ihren Fl\u00e4chen der Natur ein Angebot machen wollen. Um die stete Zunahme von Verletzungen und T\u00f6tungen von&nbsp;<strong>Igel<\/strong>n durch den n\u00e4chtlichen Einsatz von M\u00e4hrobotern zu beenden, braucht es beispielsweise eine entsprechende Informationskampagne. Auch um mehr H\u00e4user zu begr\u00fcnen, horizontal und auch vertikal, um einen k\u00fchlenden Effekt zu erhalten und&nbsp;<strong>Insekten<\/strong>&nbsp;mehr Lebensraum zu geben, ben\u00f6tigt es ebenfalls verbesserte Beratungsangebote im Bezirk. Zudem wollen wir mit dem Ausbau des Angebots an&nbsp;<strong>Gemeinschaftsg\u00e4rten<\/strong>&nbsp;weiteren Menschen, die keinen eigenen Garten zur Verf\u00fcgung haben, die M\u00f6glichkeit des Erlebens von Natur zu geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die&nbsp;<strong>Neupflanzung<\/strong>&nbsp;von B\u00e4umen und Str\u00e4uchern soll sich am \u00f6kologischen Wert und der Widerstandskraft gegen Trockenheit orientieren. Dabei sollen m\u00f6glichst heimische Arten gew\u00e4hlt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen, dass das Hamburger&nbsp;<strong>Baumpatenschaftsprogramm<\/strong>&nbsp;in Bergedorf st\u00e4rker beworben und durch aktive Beteiligung erweitert wird. B\u00fcrger*innen sollen die M\u00f6glichkeit haben, aktiv zur Begr\u00fcnung der Stadt beizutragen, indem sie B\u00e4ume pflegen und f\u00fcr ihre langfristige Erhaltung verantwortlich sind. Dieses Programm st\u00e4rkt nicht nur das st\u00e4dtische Gr\u00fcn, sondern f\u00f6rdert auch das Bewusstsein f\u00fcr Umweltschutz und Nachhaltigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Bergedorf hat eine bewegte Vergangenheit im&nbsp;<strong>Umgang mit industrieller Bodenverschmutzung<\/strong>. Einige Skandale haben die Stadtgesellschaft herausgefordert, hohe Kosten entstehen der Stadt weiterhin bei der Sanierung ehemals gewerblich genutzter Fl\u00e4chen. Da es in naher Zukunft zu einigen gr\u00f6\u00dferen baulichen Umgestaltungen im Bezirk kommen wird, erwarten wir, dass Unternehmen, die f\u00fcr die Verschmutzung von B\u00f6den und Gew\u00e4ssern verantwortlich sind, f\u00fcr die Kosten f\u00fcr die Sanierung belangt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Schutz der&nbsp;<strong>Gew\u00e4sserl\u00e4ufe<\/strong>&nbsp;an Stra\u00dfen, in welche das haupts\u00e4chlich von Reifenabrieb belastete Oberfl\u00e4chenwasser abgef\u00fchrt wird, sollen Pfanzenkl\u00e4ranlagen gebaut werden, um die Gew\u00e4sser, Flora und Fauna zu entlasten.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die allgemeine&nbsp;<strong>Lichtverschmutzung<\/strong>&nbsp;durch Stra\u00dfen- und Wegebeleuchtung zu reduzieren, sollen bei Neu- oder Umbauma\u00dfnahmen auf insektenfreundlichere und energie\u00e4rmere Beleuchtung geachtet werden. Werbetafeln sollen aus gleichen Gr\u00fcnden in der Strahlungsintensit\u00e4t reduziert und ab 24 Uhr ausgeschaltet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Bezirk Bergedorf gibt es im Umgang mit\u00a0<strong>Wildtieren<\/strong>\u00a0viel Erfahrungen und ge\u00fcbte Praxis. Konflikte zwischen Mensch und Tier sind eine Seltenheit. Wo diese zunehmen, beispielsweise bei der Ausbreitung des gesch\u00fctzten Bibers ist ein Monitoring erforderlich. Ein neueres Problem stellt die starke Vermehrung und Ausbreitung der\u00a0<strong>Nutrias<\/strong> dar. Diese eingewanderte Art f\u00fchlt sich in den vielen Gew\u00e4ssern sehr wohl und manche Baue f\u00fchren offenbar zu erheblichen Sch\u00e4den an den B\u00f6schungen der Beet- und Sielgr\u00e4ben. Um der erforderlichen Eind\u00e4mmung der invasiven Art nachzukommen, wurden sie bisher auf freiwilliger Basis durch die J\u00e4gerschaft und Stadtj\u00e4ger*innen bejagt, was jedoch zu keiner Reduzierung des Bestandes gef\u00fchrt hat. Da diese Art ihre Vermehrung an der Reviergr\u00f6\u00dfe orientiert, sind Ma\u00dfnahmen wie Sterilisation zu pr\u00fcfen, um die Anzahl der Tiere kontinuierlich zu reduzieren. Der weitere Umgang sollte an wissenschaftliche Erkenntnisse und in enger Abstimmung mit der Umweltbeh\u00f6rde erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir unterst\u00fctzen st\u00e4dtische Bem\u00fchungen zur Realisierung von&nbsp;<strong>Taubenschl\u00e4ge<\/strong>n, um eine tiergerechte Reduktion des Bestandes von Stadttauben zu erreichen. Der Kot der verwilderten Tiere besch\u00e4digt Fl\u00e4chen und Fassaden und begr\u00fcndet sich vor allem in falscher Ern\u00e4hrung. Durch artgerechte F\u00fctterung und Austausch der Gelege ist diesen Problemen beizukommen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-16018d1d wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/gruene-bergedorf.de\/index.php\/in-jedem-tempo-sicher-unterwegs\/\">zur\u00fcck<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/gruene-bergedorf.de\/index.php\/erneuerbar-in-eine-unabhaengige-zukunft\/\">weiter<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 2 Unser Gr\u00fcn macht Bergedorf zu einem sehr lebenswerten Bezirk &#8211; das ist vielen w\u00e4hrend der Pandemie besonders deutlich geworden. 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