Bergedorfs Grüne bleiben treibende Kraft der Hamburger Klimapolitik

Nach ihrem erfolgreichen Antrag für ein klares Bekenntnis zum Zukunftsentscheid gehen die Grünen Bergedorf auf ihrer Landesmitgliederversammlung am 18. April 2026 erneut in die Offensive – mit einem starken Antrag zum Klimaschutz

„Für Samstag, den 18.April, ruft ein breites Bündnis erneut zu einer großen Klima-Demonstration auf. Wir bedauern, dass wir dieses Mal nicht auf der Straße sein werden. Aber wir streiten für das Thema auf unserem parallel stattfindenden Grünen Landesparteitag und werben dort für die Mehrheiten, die es braucht, um die längst begonnene Klimakatastrophe einzudämmen. Die wissenschaftlichen Fakten liegen auf dem Tisch: 1,55 Grad Erwärmung sind bereits Realität. Große Hitze oder Starkregen sind auch in Bergedorf keine Seltenheit. Der Zukunftsentscheid war ein klarer Auftrag. Jetzt gilt es, die nötigen Aktivitäten auf den Weg zu bringen. Wir haben deshalb auf unserer Kreismitgliederversammlung am 19. März 2026 einen Klimaantrag mit drei konkreten Forderungen einstimmig beschlossen“, erklärt Gerald Bürklen, Vorstandssprecher der Grünen Bergedorf.

Erstens: Wir brauchen endlich in allen Hamburger Bezirken eine dauerhafte und verlässliche Finanzierung für das Klimaschutzmanagement. Schluss mit befristeten Fördergeldern, bei denen keiner weiß, ob es nächstes Jahr überhaupt weitergeht. Wir fordern echte Planungssicherheit für das Personal und die Projekte direkt vor unserer Haustür.

Zweitens: Wir müssen den Hamburger Klimabeirat stärken. Das darf kein Gremium sein, das man nur hört, wenn es gerade passt. Wir wollen, dass die Struktur der unabhängigen Expert*innen, die der Politik verbindlich auf die Finger schauen müssen, auch entsprechend besser ausgestattet wird. Wenn Pläne platzen, muss die Politik öffentlich erklären, wie sie diese nachzubessern gedenkt und muss dabei Bezug auf die Empfehlungen des Beirates nehmen.

Drittens: Wir wollen die Menschen am Tisch haben. Wir fordern Bürger*innenräte, in denen Menschen aus der Nachbarschaft per Los ausgewählt werden und bei großen Projekten, egal ob Wärmeversorgung oder neue Radwege, direkt mitentscheiden. Echter Klimaschutz braucht auch die Erfahrung der Leute, die im Bezirk leben und arbeiten. Dafür hatte die Rot-Grüne Mehrheit der die Hamburger Bürgerschaft bereits die rechtlichen Rahmenbedingugnen geschaffen.

„In Hamburg hat der Zukunftsentscheid ein deutliches Signal gesetzt. Eine Mehrheit befürwortet einen ambitionierten Klimaschutz, der zudemsozial gerecht gestaltet werden muss. Das ist auch ein wichtiges Anliegen unseres neuen Antrags, betont Gerald Bürklen, Vorstandssprecher der Grünen Bergedorf.  „Auch hier spielen Bezirke eine zentrale Rolle, weil Betroffenheiten vor Ort eher sichtbar werden und sozialer Ausgleich gezielt gestaltet werden kann. Wir wollen Lösungen, die das Leben für alle in ganz Hamburg bezahlbar machen.“

Der ausführliche Klimaantrag der Grünen Bergedorf: https://gruene-bergedorf.de/index.php/partei/beschluesse/klimaneutralitaet-2040-wirksam-sozial-gerecht-und-demokratisch-tragfaehig/