Das Bezirksamt bepflanzt öffentliche Grünflächen in Bergedorf saisonal. Die GRÜNE Fraktion reicht nun eine Große Anfrage ein und will wissen, wie viel diese Wechselbepflanzung die Steuerzahler*innen kostet.
„Jedes Jahr das Gleiche: Einpflanzen, herausreißen, einpflanzen, herausreißen und dazwischen gießen, gießen, gießen“, sagt Nils Potthast, umweltpolitischer Sprecher und Vorsitzender der GRÜNEN Fraktion Bergedorf. „Die Ästhetik ist subjektiv, dennoch kann man die Frage stellen, ob man sich heute noch erlauben kann, auf so vielen Quadratmetern Stiefmütterchen zu pflanzen, weil man sie aus dem Bauch heraus schön findet“, fügt Potthast hinzu.
„In Hinblick auf die knappen Kassen Hamburgs, kombiniert mit der Klimakrise, ist ein ökologisches und klimaangepasstes Stadtgrün eine sinnvolle Investition“, Potthast weiter. „Es liegt im öffentlichen Interesse, dass das Bezirksamt transparent offenlegt, was mit dem Geld passiert, das an anderer Stelle im Bezirk vielleicht gespart werden muss. Business as usual führt zu Klimakrise und Artensterben“, so Potthast.
Anlage:
Große Anfrage „Wechselbepflanzungen im Bezirk, aber zu welchen Kosten?“
https://sitzungsdienst-bergedorf.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1009795
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