Schutzkonzept für Badeseen in Neuallermöhe gefordert

Am 18. Juli 2026 kam ein 15-Jähriger bei einem Badeunfall am Allermöher See ums Leben. Jedes Jahr verunglücken Menschen in den Bergedorfer Badeseen, immer wieder tödlich. Die GRÜNE Fraktion Bergedorf fordert wirksame Vorsorge.

„Informationskampagnen retten Leben“, sagt Lenka Brodbeck, Vorsitzende der GRÜNEN Fraktion Bergedorf. „Das Bezirksamt sollte ein Konzept erstellen. Es muss alle schützen, die an den Neuallermöher Seen baden, Bergedorfer*innen und auswärtige Gäste“, Brodbeck weiter.

Konkret schlägt die GRÜNE Fraktion vor, jährlich ein Informationsblatt an Familien mit schulpflichtigen Kindern zu verteilen. Zudem können Schulen, Elternvertretungen und Jugendhäuser Eltern und Jugendliche für die Gefahren sensibilisieren. Mit bezirklicher Finanzierung kann der Verein Sicheres Wasser e. V. (SiWa) zusätzliche Schwimmkurse anbieten. Warnschilder, Bojen und Ketten müssen den Bereich für Schwimmer*innen und Nichtschwimmer*innen dauerhaft sichtbar trennen.

„Der kinderreichste Stadtteil Hamburgs muss sich um seine Familien kümmern. Auch an unbewachten Badeseen wollen Eltern mit ihren Kindern unbeschwert einen entspannten Badetag genießen. Es gibt einfache Möglichkeiten, die das Bezirksamt direkt umsetzen kann. Jeder Euro, der ein Menschenleben rettet, ist an der richtigen Stelle ausgegeben. Hier darf nicht gespart werden“, erklärt Brodbeck.

Pressekontakt: 
GRÜNE Fraktion Bergedorf
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Töpfertwiete 28
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