Am 11. Juni 2026 findet der 4. deutsche Hitzeaktionstag statt, ein Thema, das die GRÜNE Fraktion Bergedorf ganzjährig beschäftigt. In ihrer Großen Anfrage an das Bezirksamt Bergedorf fragt die Fraktion nun kritisch nach, welche Maßnahmen bereits ergriffen wurden und wie im Bezirk perspektivisch mit dem größten klimawandelbedingten Gesundheitsrisiko in Deutschland umgegangen wird.
Nils Potthast, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion Bergedorf, sieht eine zunehmende Gefährdung vulnerabler Gruppen an vielen Orten im Bezirk – insbesondere in versiegelten, grünarmen Bereichen mit hoher Aufenthaltsfrequenz in der Bergedorfer Innenstadt, Lohbrügge und dem Sander Markt. „Mit unseren 18 Fragen an das Bezirksamt machen wir nicht nur auf das Problem des fehlenden Hitzeschutzes aufmerksam, wir erwarten von der Verwaltung ein strategisches Vorgehen, um Senior*innen, Kinder und chronisch Kranke zu schützen“, so Potthast.
Bereits im Oktober 2025 hat die Bezirksversammlung einen Antrag von SPD und GRÜNEN einstimmig beschlossen, in dem Maßnahmen zur Schaffung von Schattenplätzen verlangt wurden. „Das Bezirksamt lässt die Bergedorfer*innen in der Hitze schmoren. Die geforderte Berichterstattung ist seit zwei Monaten überfällig, der Sommer hat aber schon längst begonnen“, kritisiert Potthast.
Anlagen:
Große Anfrage
https://sitzungsdienst-bergedorf.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1009697
Antrag Oktober 2025
https://sitzungsdienst-bergedorf.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1008280
Positionspapier Hitzeaktionstag 2026
https://hitzeaktionstag.de/wp-content/uploads/2026/06/Buendnis-Hitzeaktionstag-2026_Positionspapier-Krisenresilienz-bei-Extremhitze.pdf
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